Die kamerunische Sängerin Kareyce Fotso verleiht auf ihrem neuen Album „Gwà“ den unerzählten Geschichten von Frauen eine Stimme. Verwurzelt in der Bamiléké-Kultur, wird das Brechen des Schweigens zum Akt des Widerstands. „Gwà“ erscheint als CD im Digipack mit 16-seitgem Booklet beim belgischen Label Contre Jour. Geboren im kosmopolitischen Yaoundé, hat Kareyce Fotso ein zeitgenössisches afrikanisches Repertoire geschaffen, das tief in der Bamiléké-Kultur ihrer Region verwurzelt ist. Mit „Gwà“ präsentiert sie ein kraftvolles Album, das Geschichten von Frauen eine Stimme gibt - Erzählungen, die oft zum Schweigen gebracht, nur geflüstert, voller Schmerz und doch voller immenser Stärke weitergegeben wurden. Indem sie Geschichte und Erinnerung erforscht, erweckt sie den „Gwà“ wieder zum Leben, einen traditionellen Kreis, in dem Frauen zusammenkamen, um zu sprechen, sich gegenseitig zu unterstützen und gemeinsam zu wachsen. Ein Ort, an dem Worte Schutz boten, heilten und verwandelten. Mit „Gwà“ verwandelt Kareyce Fotso die Zeugnisse von Frauen in Lieder und die Bühne in einen Raum der Befreiung. Es ist Kampf, Aufruf zum Bewusstsein, unmissverständliche Weigerung, Gewalt zu normalisieren. Eine Hand, die denen entgegengestreckt wird, die noch zögern zu sprechen, eine Stimme für diejenigen, die nie gehört wurden. Es ist eine tiefgreifende, menschliche und essentielle Erfahrung. Eine, die berührt, verbindet und lange nachwirkt. Denn das Brechen des Schweigens rettet bereits Leben.
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