Endlich analog: Last Exit Music presst das 2010er Album der Exilkölner erstmals in 200er Auflage auf White Vinyl!
Indie, Punk und Powerpop: 2002 entsprang dem rheinischen Untergrund eine unerwartete und ungehörige Mischung. Gegründet vom Allround-Künstler Robert Drakogiannakis, standen Angelika Express für supereingängige Melodien und derbe Ironie. Und das tun sie immer noch. Mit „Geh doch nach Berlin“ gelang direkt ein Indie-Überraschungshit. Es folgten ein Majordeal, Ochsentouren und - Stand jetzt - ein Dutzend Alben. Nach einem Bandkollaps erweckte Drakogiannakis die totgeglaubte Gruppe 2008 mit dem Album „Goldener Trash“ zu neuem Leben. Ermöglicht durch ein innovatives Fanfinanzierungsmodell namens „Angelika-Aktie“, entwickelte sich der konsequente DIY-Geist der Band weiter. 2010 folgte „Die dunkle Seite der Macht“ und verdichtete den Spirit der Band zu einer Platte voller Hits: schrammelnde Gitarren, treibender Punkrock, Powerpop-Melodien sowie bissige, oft gesellschaftskritische Texte. Als Bonusgast ist Aydo Abay (Ex-Blackmail) beim fulminanten „International Punkrock Jetset“ dabei. Der Musikexpress brachte es auf den Punkt: „Sollte es die Absicht von Angelika Express gewesen sein, mal wieder einen Gassenhauer abzuliefern, dann ist es ihnen gleich mit dem Eröffnungssong gelungen. Nicht, dass das den Kölnern neu wäre. Die Band hatte schon immer ein Händchen dafür, slogantaugliche Texte mit eingängigen Refrainmelodien zu verbinden. Nur in solch einer Frequenz, so offensichtlich, ja schon fast aufdringlich ist ihnen das bislang noch nicht gelungen. "
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