Zwischen modernem Jazz, Hardbop und lyrischer Improvisationskunst vereint dieses Projekt zwei europäische Schwergewichte zu einem fesselnden, emotional aufgeladenen Sounderlebnis voller Virtuosität und Spielfreude. Im Zentrum stehen der italienische Pianist Antonio Faraò und der französische Trompeter Stéphane Belmondo, deren musikalischer Dialog gleichermaßen energiegeladen wie feinfühlig ist. Getragen von einer außergewöhnlichen Chemie entsteht ein Sound, der Tradition respektiert und gleichzeitig zeitgenössisch strahlt. Ein Album, das Jazz nicht nur spielt, sondern erzählt.
Stéphane Belmondo begann seine musikalische Laufbahn zunächst am Akkordeon, bevor er zur Trompete wechselte und seinen unverkennbaren Ton entwickelte. Geprägt von der Pariser Szene und beeinflusst von Größen wie Éric Le Lann, etablierte er sich seit den späten 80ern als feste Größe im europäischen Jazz. Seine Karriere umfasst Stationen in renommierten Formationen wie dem Orchestre National de Jazz sowie zahlreiche Kollaborationen mit internationalen Ikonen. Gemeinsam mit seinem Bruder Lionel Belmondo prägte er über Jahrzehnte den modernen Hardbop-Sound aus Frankreich und wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Prix Django Reinhardt und Les Victoires du Jazz. Antonio Faraò gilt als einer der bedeutendsten Jazzpianisten seiner Generation. Geboren in Rom, machte er früh mit technischer Brillanz und emotionaler Tiefe auf sich aufmerksam. Seine Karriere ist geprägt von weltweiten Kooperationen mit Legenden wie Herbie Hancock, Wayne Shorter oder Marcus Miller. Sein Stil vereint rhythmische Raffinesse, melodische Eleganz und eine unverkennbare Ausdruckskraft, die ihn international zu einem gefragten Künstler gemacht hat. Auf ihrem gemeinsamen Album „Do It!“ entfaltet sich die kreative Synergie dieser beiden Ausnahmemusiker in voller Tiefe. Unterstützt von einer hochkarätigen Rhythmusgruppe mit Thomas Bramerie am Kontrabass und Benjamin Henocq am Schlagzeug entsteht ein organischer, lebendiger Sound. Zwischen freien Improvisationen und fein ausgearbeiteten Kompositionen entwickelt sich ein musikalischer Dialog, der von Spontaneität, Respekt und intensiver Kommunikation lebt – ein eindrucksvolles Statement moderner Jazzkunst.