Die in Wien lebenden Musikerinnen Amina Bouroyen und Anna Reisigl begegnen sich mit Stimme und Kontrabass auf Augenhöhe und treten in einen offenen, vielschichtigen Dialog. Die Kompositionen wirken fragil und transparent, eröffnen jedoch weite klangliche Räume für Improvisation, poetische Nuancen und feine dynamische Entwicklungen. Zwischen Liedhaftigkeit und experimenteller Offenheit entsteht ein Klangbild, das ebenso intim wie überraschend ist und sich dezent an jazzigen Formen orientiert, ohne sich festzulegen.